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Steckbrief
Shelties gibt es in folgenden Farbschlägen:
In alterer Literatur findet man noch die Farbe black and tan (schwarz-braun), diese ist allerdings seit einigen Generationen aus der Zucht verschwunden. Es seien noch seltene Farben wie
Der SheltiecharakterDie kennzeichnenden und liebenswerten Qualitäten des Shelties sind sein Charakter und seine Persönlichkeit. Er ist ein fröhlicher kleiner Schelm, immer zu Spiel und Spaß aufgelegt und ihm mangelt nicht an Charme und Intelligenz.
Der Sheltie begreift rasch, lernt im Handumdrehen auch die ausgefallensten Tricks und vergißt nie. Dies macht ihn zu einer der ausbildungsfähigsten und arbeitswilligsten Rassen. Da der Sheltie immer bemüht ist, seinem Herrn in allem zu genügen, ihm jeden Wunsch von den Augen abzulesen, und glücklich ist, wenn er seine Sache gut gemacht hat und gelobt wird, ist seine Erziehung auch für den Anfänger leicht. Meist genügt schon ein strafendes Wort in entsprechendem Tonfall oder der erhobene Zeigefinger, um ihn zu korrigieren oder von Unerwünschtem abzuhalten. Seine Öhrchen richten sich erst wieder auf, wenn man ihm verziehen hat. Harte und strenge Erziehung ist nicht notwendig; im Gegenteil, der Sheltie reagiert negativ auf militärische Behandlung. Das heißt jedoch nicht, daß er ein zerbrechlicher Schoßhund ist. Der Sheltie mit korrektem Wesen ist ein ruhiger, kleiner Arbeitshund, der das tägliche Leben ohne Probleme freudig mit uns teilt. Manchmal ist seine Fähigkeit zu verstehen und zu reagieren geradezu erstaunlich. Er ist ausgelassen und fröhlich, wenn sie gute Laune haben, zurückhaltend, wenn sie beschäftigt sind und besorgt und traurig, falls es Ihnen schlecht geht. Zwei Worte drücken die Beziehung zu seinem Herrn aus: Einfühlsamkeit und Verständnis. Ein Shelte versteht es, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Einige entwickeln sogar besondere Eigenarten: Sie können lächeln, kreuzen die Vorderläufe, wenn sie sich hinlegen oder waschen sich das Gesicht wie eine Katze. Der Sheltie läßt sich gern von der ganzen Familie verwöhnen und ist allen freundlich zugetan, doch seine wahre Liebe gilt meistens nur einer bestimmten Person. Der Sheltie kann zu einem typischen Einmannhund werden. Er läßt seinen Besitzer keine Sekunde aus den Augen. Nur selten ist er mehr als einen halben Meter entfernt, immer sprungbereit, damit auch nichts seiner Aufmerksamkeit entgeht.
Der Sheltie besitzt in der Regel eine natürliche Reserviertheit Fremden gegenüber, die man jedoch nicht mit Ängstlichkeit verwechseln sollte. Fremden gegenüber ist er in der Regel mißtrauisch und abgeneigt. Er verschwendet seine Zuneigung nicht an Personen, die er nicht kennt. Freundschaft schließt er von sich aus (und sie ist dann unzerbrechlich), einschmeicheln kann man sich bei ihm nicht. Die natürliche Reserviertheit Fremden gegenüber sollte nicht in Ängstlichkeit ausarten, und umgekehrt besitzt auch ein aufdringlicher Sheltie nicht die im Standard geforderten Charaktereigenschaften.Wer Wachsamkeit schätzt, aber auf einen wehrhaften Hund keinen Wert legt, hat mit dem Sheltie eine gute Wahl getroffen. Er schlägt Alarm, und es fehlt ihm auch nicht an Mut zuzubeißen, wenn es eine Situation erfordert, doch leuchtet ein, daß er wegen seiner Größe gegen Menschen machtlos ist. Seine angeborene Wachsamkeit kann allerdings rasch in unötiges Kläffen umschlagen. Wer sich daran stört, sollte von klein auf die Erziehung darauf ausrichten und ihm diese Unart (ein Erbe aus der Zeit, in der er das hungrige Vieh von den Anpflanzungen der Farmen fernhalten mußte) energisch verbieten. Jagen, Wildern und Streunen sind dem Sheltie fremd (keine Ausnahme von der Regel!), dafür kann das Stöckchenwerfen zu einer wahren Leidenschaft werden. (Quelle: Collie und Sheltie, von Eva-Maria Krämer & Martina Feldhoff) |
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| ©2008 - Alexandra Mathey / www.shelties-touched-by-silverlight.de Disclaimer - Rechtliche Hinweise |